Neben den “offiziellen” Fotos sind natürlich auch einige hinter den Kulissen entstanden. Das Festival aus Sichter der Miss Gonzo ist das, was nun folgt, sozusagen die Miss-Gonzo-Festival-Foto-Story. Die Fotos werfen beim nachträglichen Betrachten eine Menge Rätsel auf. Nur eins kann mit letzter Gewissheit gesagt werden: eine Beat-Generation war tatsächlich nicht auszumachen. Nein, nein, ganz bestimmt nicht.
Das Atelier Zukunft, wie wir es vorfanden
Erste Beratschlagung, wie das mit dem Verdunkeln laufen könnte. Ich befürchte, alle waren froh, wenn ich mal auf Achse war und durch Abwesenheit bedingt nicht rumzweifeln konnte.
Lara kümmert sich um den Büchertisch
George und Ray von der Glutton Group hängen ihre Bilder und ich steh ihnen dabei in den Füßen rum
Hunter muss natürlich auch mit in die Zukunft, klarer Fall. Bisschen sperrig, trägt sich aber ganz angenehm.
Muss nicht dazu gesagt werden, dass wir seltsame Blicke ernteten.
Dennoch wundert mich, über was sich Menschen so alles wundern.
Nimmt langsam Gestalt und außer mir ist noch niemand gestresst.
Lichtcheck, Ago & Sebastian Zimmerhackl
Dominik Schäfer, der es – wie erwartet – schaffte, das Licht von der Finsternis zu scheiden
Am Ende des ersten Festivaltages, als sich die erste Anspannung löste und Roman am Klavier der Whiskey-Bar den letzten Schliff verpasste. Anschließend: Erfrischend designierte Gespräche mit Michael Sailer über die Literatur, was leider den Schlaf auf ein unerfrischendes Minimum reduzierte.
Wenig später im Atelier… BeatBrunch. Frühstücken zu Hadayatullahs Hörspiel “Keine Zeit für Trips”, während der Trip schon lange begonnen hatte.
Buchbindeworkshop mit Ludger Maria Kochinke
Bei der Beschriftung der Stadt legte auch Miss Gonzo Hand an
(zugegebener Maßen nur, um dem Festivalwahnsinn zu entgehen)
Stadtbeschrifter bei der Pause erwischt
Soundcheck von Kaputt in Balingen
Aha, Andy Strauß ist angekommen
Sandy an der Kasse – alles gut
Kaputt in Balingen-Equipment ohne Kaputt in Balingen
Ausklang des ersten Abends. Spiess & Spies werden sich nicht einig, ob man nun ernsthaft Whiskey mit Wasser mischen darf.
Backstage: langsam großes WIR-Gefühl – alle kaputt in Mainz
Der Spiess und irgendwer, der offensichtlich aufgegeben hat
Und schon wieder ein neuer Morgen: Modern Days in der STUZ
Brandstifter, Alexander Losse & Karl Nagel und die Glutton Group versuchen alle zeitgleich Soundcheck zu machen (insgesamt 10 Mann!!!) und Miss Gonzo ist ganz kurz vorm Nervenzusammenbruch…
…aber zum Glück ist ja noch Chris da, der noch alles im Griff hat (auch wenn’s nicht immer so aussieht).
Krass, lesende Menschen! Das wagte ich trotz des Veranstaltungstitel nicht zu hoffen.
Die Beatpoeten checken den Pool aus.
Die letzte Schlacht gewinnen wir. Da plant man ewig vor sich hin, dann ist völlig unverhofft und noch ehe man sich vollends nervlich ruiniert hat alles auch schon wieder rum und man bereitet den letzten Gig vor.
Festivalausklang, während ich regungslos im Pool stehe und mich freue, dass alles gut gegangen ist und dass alle losgelöst lachen und quatschen und Bier trinken.
Ja, und dann war da noch diese komische Katze.
Abhängen (zeitgleich: der Miss Gonzo und des Moltons durch selbige). Es gibt Zustände, in denen sollte man einfach nicht auf Leitern stehen müssen. Um es mit Stefan Gaffory zu sagen: Totale Höllenscheiße.
Miss Gonzo versucht den Ursprungszustand des Ateliers Zukunft wieder herzustellen: Alle Spuren verwischen. (Der Boden war vormals so was wie weiß).
Mit Auf- und Abbau beinahe sieben Tage wach – dem Wahnsinn nur knapp von der Schippe gesprungen, aber zufrieden und geneigt, das Festival als Erfolg zu verbuchen. Es war gut so, wie es war.



















